Erziehungspartnerschaft Prinzregentenschule

1. Leitgedanken

2. Schulspezifische Gegebenheiten

  • 400 Schülerinnen und Schüler aus über 20 Nationen
  • 800 Eltern
  • 35 Lehrkräfte
  • 11 externe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • 7 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen
  • 2 Fördervereine

Viele Sprachen beleben unseren Schulalltag.  Verschiedene Nationalitäten und soziale Schichten üben im täglichen Miteinander einen respektvollen Umgang. 

Die Lehrkräfte nehmen in Zusammenarbeit mit Eltern den  erzieherischen Auftrag als Schwerpunkt ihrer Arbeit an. 

Unsere kulturelle Vielfalt erweitert den Horizont jedes Einzelnen und fördert Verständnis füreinander. Die Schüler sind offen und dankbar für schulische Angebote. Lehrerschaft, Elternbeirat und Fördervereine arbeiten eng zusammen. 

Die Prinzregentenschule hat sich 2012 erfolgreich um das Schulprofil Inklusion beworben. Inklusion versteht die Schulfamilie als Herausforderung und Chance.

  • unsere Kinder mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen sind der Reichtum unserer Schule.
  • Begabungsgerechte, individuelle, ganzheitliche, zukunftsorientierte Förderung jeden Kindes 
  • Handlungsorientierung
  • Gegenseitige Wertschätzung, Toleranz, Selbstständigkeit
  • Gemeinschaftserlebnisse
  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Organisationen
  • Teamarbeit

Außerdem bietet die Schule einen Ganztagesklassenzug

 

 

3. Säulen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

3.1. Gemeinschaft

Ziele:

  • Vertrautheit schaffen durch eine Willkommenskultur
  • persönlicher Austausch zwischen pädagogischem Personal, Eltern und Schüler ist jederzeit möglich, auch bereits vor Schuleintritt
  • einladende, freundliche Atmosphäre
  • respektvoller Umgang aller Kulturen

 

    Maßnahmen

    Schulbeginn:

  • „Lehrersprechstunde“ für die Eltern der Vorschulkinder bereits im Kindergarten
  • Teilnahme der Erstklasslehrer am Kindergartenelternabend
  • Tag der offenen Tür für Eltern und Vorschulkinder im Dezember
  • gut organisierte, kind- und elternorientierte, transparente Schuleinschreibung
  • Schnuppertag für die Vorschulkinder
  • Erstklasselternabend vor Schulbeginn
  • Einladung der Vorschulkinder und der Eltern zum Schulfest

 

    1. – 4. Klasse:

  • erster Elternabend bereits in der zweiten Schulwoche
  • ständig aktualisierte  Homepage
  • regelmäßige Elternbriefe
  • gemeinsame Treffen Eltern-Lehrer
  • Gesprächstermine außerhalb der Sprechstunde
  • gemeinsame Vorbereitung von Schulfeiern
  • Schulbuttons
  • Steuerungsgruppe

 

Erfolgsindikatoren:

  • Besuch der Schulveranstaltungen durch die Eltern
  • Wahrnehmen von Gesprächsangeboten seitens der Lehrer durch die Eltern
  • Mitwirkung der Eltern bei Schulfeiern und Projekten
  • positives Ergebnis bei den regelmäßig durchgeführten internen Evaluationen

 

3.2. Kommunikation

Ziele:

  • gegenseitige Akzeptanz Eltern-Lehrer 
  • transparenter, offener Umgang
  • gegenseitige Wertschätzung
  • Nutzen vielfältiger Kommunikationswege durch Lehrer und Eltern
  • die Schule ist über besondere Lernvoraussetzungen und außerschulische Lebenssituationen informiert.

 

Maßnahmen:

  • regelmäßige Elternabende mit dem Bemühen sprachliche Barrieren durch Dolmetscher zu überwinden
  • regelmäßiger Austausch über die verpflichtende Sprechstunde hinaus ggf. mit einem Dolmetscher
  • große Gesprächsbereitschaft der Schulleitung 
  • stärkenorientiertes Feedback durch das pädagogische Personal
  • Schülerbegleitheft für jedes Kind, das den regelmäßigen Austausch erleichtert
  • Einführung neuer Lehrkräfte in die schulspezifische Elternarbeit
  • Einbeziehen vorschulischer Bildungseinrichtungen und außerschulischer Lernorte

 

Erfolgsindikatoren:

  • Eltern wenden sich bei relevanten Vorkommnissen an die Schule 
  • die Lehrer suchen das Gespräch mit den Eltern
  • Gespräche verlaufen in der Regel konstruktiv
  • Eltern und Lehrer nutzen das Schülerbegleitheft regelmäßig

 

3.3. Kooperation

Ziele:

  • Zusammenarbeit auf Augenhöhe
  • Unterstützung der Eltern bei der Förderung „unseres“ Kindes
  • Aufgeschlossenheit für die persönliche Situation jeder einzelne Familie
  • gemeinsame Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern mit außer schulischen Institutionen zum Wohle des Kindes
  • Einbeziehung der Schüler, ihrem Alter entsprechend

 

Maßnahmen:

  • Einbeziehung der familiären Hintergründe bei der Planung der Individuellen Fördermaßnahmen
  • Nutzen der Kompetenzen der Eltern
  • Eltern als Experten im Unterricht und bei Projekten
  • Eltern als Referenten bei schulhausinternen Fortbildungen
  • Eltern als Unterstützer  und Akteure bei Schulfesten
  • Eltern als Dolmetscher, Lesepaten, Schulweghelfer
  • Kooperationstreffen der Schule mit Jugendamt, Förderzentrum, Horten, Kindergärten
  • Dreiergespräche (Kind – Eltern – Lehrer)
  • Vernetzung mit außerschulischen Organisationen, z.B. Familienzentrum , Stadtbücherei, Polizei, Kirchen

 

Erfolgsindikatoren:

  • individuelle Fördermaßnahmen „greifen“
  • Eltern stellen sich als Experten zur Verfügung
  • Kooperationstreffen werden von allen Seiten wahrgenommen
  • die Kooperationstreffen werden als effektiv bewertet
  • Ziele werden gemeinsam vereinbart
  • Evaluation der Zielvereinbarungen

 

3.4. Mitsprache

Ziele:

  • aktive Beteilung der Eltern am Schulleben
  • Anliegen und Anregungen sind bei Eltern und Lehrern willkommen

 

Maßnahmen:

  • Miteinbeziehung des Elternbeirats (Elternvertreter verschiedenster Kulturkreise) bei der Jahresplanung
  • die Elternvertreter vertreten alle Kinder
  • gemeinsame Sitzungen Lehrer-Eltern zu bestimmten Themen bzw. zur Planung von Veranstaltungen

Erfolgsindikatoren:

  •  Eltern und Lehrer  nehmen Sitzungstermine selbstverständlich wahr
  •  Initiativen der Eltern werden vom pädagogischen Personal positiv bewertet

 

4. Ausblick

Der gesetzliche Rahmen und der Lehrplan  setzen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft Eltern-Lehrer  klare Grenzen. Gerade durch die Selektionsfunktion von Schule wird das Verhältnis Lehrer – Eltern nicht selten belastet. 

 

Nichts desto trotz werden Eltern und Lehrer  zum Wohle „unserer“ Kinder die Zusammenarbeit weiterhin pflegen und ausbauen.